Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

LEM U13 , Jugendpokal U14

Ganz oben angekommen.

 

Wer jetzt nicht weiß, wer der SFV Holthusen – Sektion Judo ist, nach diesem Wochenende bestimmt.

In Rostock fanden am 16.06.2018 die Landeseinzelmeisterschaften in der U13 statt und anschließend der Deutsche Jugendpokal des Landes Mecklenburg Vorpommern, bei dem der SFV Holthusen das erste Mal eine eigene Mannschaft stellte.

Bei allen drei Jungs die von mir für die LEM gesetzt wurden, Finn K. , Maiko B. und Toni W., war schon auf den Wettkampflisten zu erkennen, dass hier viel zu tun ist. Mit 10 Startern bei Finn und mit jeweils 17 Startern bei Maiko und Toni konnte man sagen: „Volles Haus in fast allen Gewichtsklassen.“ Toni und Maiko konnten an diesem Tag ihr volles Potenzial abrufen. Beide setzten ihre erlernten Techniken aber auch ihr taktisches Können unter Beweis. Mit jeweils einer Goldmedaille für Maiko und Toni ein klasse Ergebnis. Finn konnte mit einem fünften Platz leider nicht auf der Treppe stehen, hat aber nächstes Jahr noch einmal die Chance in der U13 anzutreten.

Gegen 13:30 waren dann alle meine Judoka und Eltern zum Mannschaftswettkampf, dem Jugendpokal in der U14, anwesend. Die Mannschaft bestand aus Finn K. , Maiko B., Noah G., Niklas P., Duncan H., Kian B. und Toni W. . Auf dieses Event freuten sich alle ganz besonders. Der Zusammenhalt in unserem Verein wurde bereits in der Kleidung erkennbar, die Eltern mit einheitlicher Fankleidung und die Judoka als Mannschaft einheitlich im schwarz-roten Judoanzug. Vom Auftreten unser Mitglieder und auch Fan-Unterstützung ein hammergeiles Erscheinungsbild für alle anderen Teilnehmer und Zuschauer. Mit Mannschaften wie BC Vorpommern, Motor Wolgast und dem 1.Schweriner JC musste unsere Mannschaft drei Kämpfe bestehen und das haben Sie auch. Am Ende der drei Mannschaftskämpfe konnten wir als klare Sieger von der Matte gehen. Alle Jungs, egal ob Sieg oder Niederlage, hielten zusammen und feuerten sich gegenseitig an, manchmal sogar lauter als ich, der bekanntlich lautstärkste Coach. Alle Eltern, Fans und ich waren außer sich und bejubelten unsere Mannschaft nach so einem megagroßen Erfolg. Ich sage nur auf den Punkt genau trainiert und diesen Erfolg kann uns keiner mehr nehmen. Eine geile Erfahrung für die Judoka und ein riesen Ergebnis für unseren kleinen Verein.

Mit Stolz können wir Trainer und Judoka sagen, wir sind schon ein kleiner „Großer“ Judoverein.

Mein Comeback 2018

Mein Comeback 2018

Ja meine Lieben nun ist es fast genau 1 Jahr her, dass ich das letzte Mal auf der Judomatte    gestanden habe. Bei den Deutschen Meisterschaften in der Ü30 in Wiesbaden 2017. Dort konnte ich nur verletzungsbedingt einen 5. Platz erreichen. Ein großer Traum zerplatze, in meinem Alter einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu erleiden, ist kein Geschenk. Für mich war klar, kein Wettkampfmodus mehr. Wie es aber nun mal so ist, hat für mich oberste Priorität, meine gesamte Energie und Erfahrung im weiterführenden Training einzusetzen, ohne nur an mich zu denken. Für die Kinder, Jugendlichen und auch Erwachsenen Judoka ist es wichtig einen gesunden Trainer zu haben. Ja was soll ich sagen, gar nicht mehr kämpfen „Ich“, wie soll das gehen. Unsere Judoka werden durch Hartmut und mich hart aber fair im Judosport ausgebildet, dass wissen alle, auch die Eltern halten uns dort den Rücken frei. Wenn wir als Trainer unsere eigene Freizeit überwiegend auf der Matte verbringen, dann machen wir das aus Leidenschaft zum Judosport und wie schon mehrmals erwähnt, Judo ist eine Kampfsportart und kein Ponyhof.

So und nun am Wochenende war es soweit, auch ich fuhr nach Rostock zum ISEO Ostsee-Cup, als Trainer und auch als Wettkämpfer. Es wurde nach alten Regeln gekämpft, die wiederum alles erlaubten, wie z.B. Beingreifer im Stand. In der Ü30 bis 90 kg waren gleich 12 Starter mit mir gemeldet. In meinem ersten Kampf hatte ich gut zu tun. Ein 36-jähriger Neubrandenburger stand wie eine Deutsche Eiche im Vorgarten und wollte sich nicht fällen lassen. Pure Kraft die es zu überwinden galt. Eine Bestrafung (Shido) lockerte meinen Gegner und ich konnte eine Fußtechnik werfen, hierfür bekam ich einen Yuko. Im Bodenkampf ging es weiter. Rechter Arm, Angriff, Übergriff zum linken Arm und abgehebelt. Ippon und erster Kampf gewonnen. Hiernach war ich schon durch, aber es gibt ja den Reservehebel, umstellen und weiter geht`s. Im zweiten Kampf konnte ich in kurzer Zeit meinen Rostocker Gegner durch einen zögerlichen Angriff mit einer Kontertechnik bezwingen und ihn im Te-Garuma nach vorne auf Ippon werfen. Das Publikum war so laut, dass ich nicht einmal den Kampfrichter verstehen konnte. Dieses Judoklima ist einfach nur toll. Im Halbfinale konnte ich ebenfalls meinen Gegner in den ersten 30 Sekunden durch eine Rückwärtstechnik O-Sotogari auf Ippon bezwingen. Ein sofortiges Umsetzen vom Übergang Stand-Boden wurde mit einer Festhalte abgerundet. Im Finale wartete ein junger starker Gegner aus Polen auf mich alten Hasen. Auf geht´s, volle Konzentration und das Ding geht nach Hause. Angriff des Polen abgewehrt, runter zur Festhalte und Osakumi. Vorteil für den alten Mann. Im Stand ging es weiter, kurz mal hier ziehen und da ziehen und zack Kombination zum Te-Garuma und Konter auf Kosoto-Gake, was für ein Finale, voller Ippon das geht runter wie Öl. Riesen Beifall, mir kamen fast die Tränen. Härte zeigen Mirco, runter von der Matte hier wird nicht geheult. Alle kamen und gratulierten zum Erfolg, mehr davon was für ein schöner Tag. Eltern, Kinder, Publikum und auch Kampfrichter beklatschten mich. Krass.         Bei dieser Atmosphäre war ich nicht mehr alt, glaubt mir. Bei den Gesichtsausdrücken, selbst bei meiner Frau war ich ein Held. Mein Sohn holte auch schon einen 1. Platz am gleichen Kampftag und nun der Doppelerfolg. Danke für die Gratulationen, Drücker und Knutschis. Dieser Tag bleibt lange in Erinnerung für mich und ich hoffe auch für alle Zuschauer. In diesem Sinn, macht es besser und bleibt gesund.

Euer Mirco

ISEO – Ostsee- Cup

ISEO-Ostsee-Cup 2018

 

Geladen hat der JKC Rostock 2017 e.V.

Das ganze Wochenende war Wettkampf in Rostock. In der U9m konnte Collin P. sich einen super zweiten Platz erkämpfen, er unterlag nur einem spitzen Judoka vom Malchiner Judoverein. Keule so wird unser Collin genannt, hat gezeigt, dass ein Kämpferherz in ihm schlägt. Das nenne ich konsequente Umsetzung vom Mattentraining bis hin zum Wettkampftag. Auch Lara W. in der U11w hat sich bis auf´s Treppchen gekämpft, somit wurde  auch hier der Trainingsfleiß belohnt.  Lara hat sich konzentriert  und konnte ihr Können abrufen. Eine ständige Konkurrenz wurde durch Lara besiegt und so konnte Lara mit einem 3. Platz auf der Treppe stehen.  Emma hatte den Tag zwar einen guten Start ins Turnier, konnte aber ihre folgenden zwei Kämpfe nicht gewinnen. Am Ende konnte es leider nur Platz 3 für Emma werden. Für unsere drei Jüngsten Judoka ein schönes Ergebnis, alle drei stehen auf dem Siegerpodest egal wo. Glückwunsch von meiner Seite.

Maiko B., einer unserer erfolgreichsten Judoka, konnte seinen ersten Kampf klar für sich entscheiden. Im Zweiten Kampf musste Maiko spürbar merken, dass auch sein Gegner sich ständig weiterentwickelt und nicht schläft. Durch das nichtkonsequente Umsetzen seiner Techniken, konnte  sich sein Gegner darauf einstellen und Maiko daran hindern seine Technik zu werfen. Klar war, dass Maiko in der Hauptkampfzeit zurücklag, aber in der Entscheidungszeit (Golden Score) durch einen klaren Armhebel vorne lag, dennoch verlor er den Kampf. Eine klare Fehlentscheidung des  Kampfrichters. Im dritten Kampf war Maiko dann wieder voll kampfbereit und konnte auch hier wieder klar Punkten. Im Finale wurde dann durch eine Festhaltetechnik sein verlorener Kampf bestätigt und sein Gegner besiegt. 1. Platz für Maiko. Super!

Auch in der Ü30m hatten wir gleich vier Judoka am Start. Jan W., Trainer vom SV Sukow Sektion Judo, belegte in der GK -90kg den 5. Platz, Michael S. in der GK -100kg belegte den 3. Platz, Holger S. in der GK +100kg den 3.Platz und zu mir möchte ich in einem nächsten Bericht etwas schreiben. Für alle drei Männer heißt es, Teilnahme am Wettkampf, Erfahrungen sammeln und schon gar nicht verletzen. Ich freue mich immer wieder, wenn sich die alte Garde der Judoka  auf die Matte traut.

Am Sonntag überzeugte mit Leistung Noah G., er konnte alle seine Gegner klar besiegen und stand somit ganz oben auf der Treppe. Ein schöner Erfolg auch für Christopher B., mit drei Siegen und zwei verlorenen Kämpfen stand Christopher auf dem 3. Platz. Glückwunsch ihr zwei. Niklas konnte einen Kampf gewinnen, verlor aber auch zwei Kämpfe. Marvin und Henning konnten nur Erfahrungen sammeln. Hier heißt es für uns Trainer, Hartmut und mich, wir schleifen Euch bis zum nächsten Erfolg, wir machen Euch stark, darauf habt ihr unser Wort.

M.Bartke

Alba-Cup Boizenburg

Alba Cup Boizenburg

 

Am Wochenende ab nach Boizenburg, mit nur 4 Judoka erreichten wir ein spitzen Ergebnis.  Dreimal Gold einmal Silber und zwei  Beste Techniker. Raketenmäßig, dass macht einen  Judotrainer stolz auf seine Arbeit. Mit Alea, der Jüngsten, ging der Wettkampftag los. Zwei Kämpfe, zweimal auf Ippon gewonnen, Platz eins in der U9 w. Finn in der U13 m bis 31kg hatte gleich im ersten Kampf einen starken Gegner vor sich stehen, konnte hier leider nicht seine volle Leistung abrufen und verlor leider seinen ersten Kampf. Motiviert ging es in die nächsten Kämpfe, die Finn klar für sich entscheiden konnte. Auch hier ein klar verdienter 2. Platz für Finn. Emma in der U11 w hatte vier Kämpfe vor sich und konnte hier Ihr volles Potenzial in allen Kämpfen abrufen. Ein Mega Ergebnis für Emma mit Platz 1 auf der obersten Treppe und die Ehrung des Besten Techniker in der U11 w. Super.  Maiko konnte auch seine beiden Gegner vorzeitig mit gezielten Kombinationen vorwärts- rückwärts Techniken und perfektionierten Würfen beenden. Auch  Maiko wurde mit dem 1.Platz und dem Besten Techniker in der U13 m geehrt. Glückwunsch von meiner Seite. Kleines schönes Turnier, super Catering. Coachingregeln mal wieder dabei, aber mir egal, ich will meinen Sport lautstark unterstützen. Ab zum nächsten Wettkampf, ich will mehr und meine Judoka auch. Bis dann.

 

Euer M. B.

Die besten der Besten. Alea, Finn, Maiko und Emma

16. Int. Hanse Cup in Greifswald

  1. Int. Hanse Cup in Greifswald

 

Auch dieses Wochenende ging es zum Wettkampf, am Sonntag dem 15.04.2018 kämpften unsere Judoka in der U15 und U18. Ein Internationales Judoturnier mit 671 Judoka wurde ausgerichtet. Schweden, Dänemark, Polen und ich glaube so alles was im Norden Judo kann, war mit dabei. Für so ein Turnier lohnt sich auch die Anreise. Klasse Medaillen, super Preise und nettes Personal zur Durchführung des Wettkampftages, im Ganzen ein schönes Turnier. Eins ist immer noch nicht so toll: „Ich will coachen und zwar immer“. Mensch das ist mein Sport und ich kann und will nicht stillhalten.

Maiko wurde im ersten Kampf durch einen Armhebel besiegt, die weiteren drei Kämpfe konnte Maiko mit Techniken und Taktik seine Gegner vorzeitig besiegen und somit einen dritten Platz erkämpfen. Noah war an diesem Tag auf Erfolgskurs. Das erste Mal in der GK bis 43kg, mit einer der leichtesten seiner GK, war Noah sichtlich motiviert und voller Ehrgeiz, das zeigte er schon durch sein selbstbewusstes Auftreten auf der Judomatte. Im ersten Kampf dauerte es auch nicht lange, durch einen Fußwurf konnte er seinen Gegner vorzeitig bezwingen. Kampf zwei war schon das Halbfinale, voller Energie konnte Noah auch hier einen Hüftwurf ansetzten und so seinen Gegner besiegen. Im Finale wurde Noah überrascht und gab in den ersten 15 Sekunden eine Wertung ab, das sagte jedoch noch lange nichts aus. Noah schaltete auf vollen 100prozentigen Kampfmodus um und holte sich seine eigene kleine Wertung und Gleichstand. Ich selber stand völlig unter Strom am Mattenrand und fieberte mit allen angereisten Eltern, Geschwistern und weiteren Judoka dem Sieg entgegen. Lange Rede kurzer Ansatz zur nächsten Technik und fertig. Klarer Sieg. 1.Platz, man bin ich stolz auf meine Judoka, bei diesem Turnier hätte ich nicht damit gerechnet. Geil und Glückwunsch von meiner Seite. Auch die anderen drei Judoka wie Toni, Niklas und Christopher waren mit dabei, konnten aber nicht wirklich was bewirken. Auch hier wird weiter trainiert und auch am Kampfstiel und Ehrgeiz gearbeitet. Für uns alle ein schöner und erfolgreicher Tag. In diesem Sinne, macht es gut und besser.

 

Euer M. Bartke

Maiko und Noah

Frühlingspoklal bei 1. Schweriner Judo Club

Emma und Lara

Frühlingspokal beim 1. Schweriner Judo Club

Am 07.04.2018 waren wir mit drei Judokas zum Frühlingspokal beim 1. SJC. Unsere Elite war gleichzeitig beim Kaderlehrgang des PSV Schwerin.

Beim 1. SJC konnten alle drei Judoka eine Platzierung erreichen, war ja auch nicht wirklich schwer für einige Judoka. Aufgrund der KYU Begrenzung in den Altersklassen hatten Emma und Tillman jeweils nur einen und zwei Gegner in Ihren Gewichtsklassen. Keiner der Beiden konnte wirklich glänzen. Hier muss man klar an der Einstellung und am Ehrgeiz der Kinder arbeiten, es war echt schade, dass die Konkurrenz sich sichtlich verbessert hat und bei uns noch großer Nachholbedarf besteht. Lara wurde von Kampf zu Kampf immer besser, aber auch hier gibt es noch Engpässe, die ausgeglichen werden müssen. Volle Kontrolle des eigenen Körpers und konsequentes durchsetzen von erlernten Techniken wurden hier leider nicht umgesetzt, dadurch konnte Lara nur einen dritten Platz erreichen. Es geht weiter und wir lassen uns nicht unterkriegen, wir stehen auf, kämpfen weiter und werden besser.

Finn, Maiko, Noah, Niklas und Toni waren beim gut besuchten Kaderlehrgang des PSV Schwerin. Hier wurden alle Kinder wieder einmal gut betreut und ein sehr gutes Training wurde gewährleistet. Danke dafür an alle fleißigen Trainer die mitgeholfen haben.

M.Bartke

Trainingslager 2018

Riesengaudi und doch viel Sport

Ein Trainingslager und zwar das Fünfte in Folge ist zu Ende. Für Helfer, Trainer und Organisatoren war dieses eines der Besten Trainingslager. Nur durch gute Zusammenarbeit und Kommunikation kann sowas allgegenwärtig immer wieder stattfinden.

Im Vorfeld mussten Einladungen und Ausschreibungen erfolgen und dem sind auch gleich 4 Vereine aus MV nachgekommen. So konnte ich mich darüber freuen, dass Judoka vom PSV Schwerin, 1.SJC und PSV Rostock Interesse zeigten und sich für das Trainingslager anmeldeten. Ausrichter waren wir, der SFV Holthusen – Sektion Judo. Mit 30 Kindern und Jugendlichen konnten wir jeden Tag unseren Freizeitaktivitäten nachkommen. Morgenlauf, Mattentraining, Kraftkreis und Physischer Fitness Test waren mit die wichtigsten Trainingseinheiten. Selbst im theoretische Teil, waren Wettkampflisten ausfüllen und erstellen, Aufgaben der Freizeitgestaltung. Und doch war noch Zeit für Freizeit, man sollte es kaum glauben, Handys waren doch eher unwichtig geworden. Die Kinder spielten Tischtennis, Dart und sie unterhielten sich sogar. Alle Kinder haben sich super integriert, es gab keinen Stress untereinander. Das ist das Schöne an der Sportart Judo, alle sind gleich, keiner wird bevorzugt oder benachteiligt.

Mit 6 Autos und 30 Kindern ging es ab ins Wonnemar nach Wismar, es war ein klasse Tag und abends noch Party. Teamfähigkeit und Fingerspitzengefühl wurden hier Teil der Party. Klar gab es hier und da mal Heimweh aber das gehört einfach dazu. Die Kinder wissen wohl genau wo es am schönsten ist und das ist nun mal das zu Hause. Zum Ende des Trainingslagers waren alle Kinder sichtlich übermüdet und körperlich da angekommen wo man sie haben möchte. Muskelkater da wo man ihn gar nicht erwartet hätte. Es gab sogar noch Rückmeldungen von den Eltern, dass einige Kinder gerne noch länger gemacht hätten. Aber ich muss sagen, wir waren auch durch. Trotz alledem war ich mit allen Kindern zufrieden. In allen genannten Punkten muss ich feststellen, dass ich alles richtig gemacht habe. In diesem Sinn bis zum nächsten Mal.

Danke allen Helfern, der guten Küche durch Anke Waack und den Kindern, dass Ihr so lieb gewesen seid.

 

Euer Mirco

4.Pokalturnier in Holthusen

Am 17.03.2018 fand unser 4. Pokalturnier in Holthusen statt.

Mit 121 angereisten Judoka war es ein gut besuchtes Judoturnier. Viele Vereine aus MV besuchten unsere Kampfarena. Die U18 open kämpften als Erstes sowie die kleinsten Judoka aus unserem Verein. Dort konnten wir schöne Kämpfe sehen und eine gute Weiterentwicklung unserer eigenen Judoka. Durch meine Aufforderung zum Anfeuern der Kinder durch die Eltern, das Coaching der Trainer und das Bejubeln der Vereinskameraden hatten wir eine super emotionsreiche Judoatmosphäre. Das war endlich mal wieder Judo wie ich es kenne und haben will. In der U11-U15 m/w gab es klasse Techniken zu sehen. Keiner der angereisten Vereine braucht seine Judoka verstecken und sportliche Fairness war ein Grundsatz aller Judoka.

Ralf Gabler wurde von unserer Sektion mit einem Präsentkorb geehrt, denn eine stätige Unterstützung durch den 1.Schweriner Judo Club hat uns zu dem gemacht was wir heute sind. Deshalb war es an der Zeit hier einmal Danke zu sagen.

In der Mannschaftswertung konnte der 1. Schweriner Judo Club, vor dem Judoverein PSV Rostock, den 1.Platz verdient mit nach Hause nehmen. Den 3. Platz erzielte der PSV Schwerin.

Durch unsere Kooperation mit unserem Kampfgericht konnten wir auch noch zwei Kampfrichter, Fred Hinrichs vom PSV Schwerin und Udo Schoknecht vom PSV Rostock, mit einem kleinen Pokal für den besten Kampfrichter auszeichnen.

Wir hoffen, es hat Euch gefallen und wir dürfen Euch auch im nächsten Jahr wieder bei unserem Turnier begrüßen.

In diesem Sinne, möge der Bessere gewinnen.

M.Bartke

10 Jahre Sport- und Freizeitverein Holthusen e.V.

Am Sonnabend, den 10. März 2018, trafen sich fast 90 Mitglieder, ihre Partner und Ehrengäste in der Mehrzweckhalle Holthusen, um den 10. Jahrestag der Gründung des Sport- und Freizeitvereins Holthusen e.V. feierlich zu begehen.

In seiner Begrüßungsrede erinnerte der Vorstandvorsitzende René Ahrens an die geleistete Arbeit seit der Gründung bis hin zum 10. Jahrestag.

Entstanden aus einer sonntäglichen Freizeitaktivität und dem gemeinsamen Bau einer Beachvolleyballanlage trafen sich am 17. Februar 2008 11 Sportfreunde in der Kita „Gänseblümchen“ und gründeten den SFV Holthusen. Die vorbereitenden Arbeiten hatten maßgeblich Christel Deichmann und Björn Bünger geleistet. Viele rechtliche Fragen waren zu klären. Wir sind den Gründungsmitgliedern sehr dankbar dafür, dass Sie den Mut und die Zeit aufgebracht haben, um diesen Verein ins Leben zu rufen.

So bildete sich zuerst die Sektion Volleyball, damals mit fast 30 Mitgliedern. Schnell waren Fußballbegeisterte und Kegler gefunden. Mit dem Bau der MZH Holthusen folgten Badminton und eine Gymnastikgruppe.

2012 wurde die heute mitgliederstärkste und erfolgreichste Sektion Judo von Mirco Bartke gebildet. In Anerkennung der geleisteten ehrenamtlichen Arbeit wurden die Trainer und Verantwortlichen der jeweiligen Sektionen Torsten Runow, Nico Hittel-Endrigkeit und Karsten Wolf, Bärbel Stecker, Olaf König, Christel Deichmann und Mirco Bartke mit einer kleinen Aufmerksamkeit geehrt. Ein besonderes Dankeschön für die Geduld und das Verständnis sprach er den Partnern der ehrenamtlich Tätigen aus. Zum Schluss danke er nochmals allen für die erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschte ein angenehmes Beisammensein.

Im Anschluss nutzte die Bürgermeisterin Frau Marianne Facklam auch im Auftrag der Gemeindevertretung die Gelegenheit, um auch dem Vorstand des SFV für seine ehrenamtliche Tätigkeit zu danken. Sie wünschte auch in Zukunft eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit und teilte mit, dass die Gemeinde auch in diesem Jahr den Verein finanziell unterstützen wird.

In seinen Grußworten erinnerte sich der Präsident des JVMV Harry Oberschmidt:“… da gibt es einen neuen Judoverein in Schwerin, genauer in Holthusen, wo ist denn das? Und wer leitet den? Na der Mirco Bartke“. So fing es an und heute ist der SFV Holthusen ein geachteter Sportverein, der sich dem Judosport verpflichtet fühlt. Zum Dank und zur Anerkennung überreichte er dem Sportfreund Mirco Bartke die „Ehrennadel in Silber“ des JVMV.

KSB Geschäftsführerin Kriemhild Kant führte aus:“ Dieses Jahr ist oft das Jahr von Feiern zum 50-, 60- oder 70-jährigen Bestehen. Da ist die Feier zum 10-Jährigen schon eine Besonderheit, besonders von einem Verein, dessen Entstehen und deren Entwicklung selbst persönlich begleitet wurde.“ Sie wünschte dem Verein auch in Zukunft viel Erfolg und möge er so Jung bleiben wie er Alt ist.

Das Buffet von der Firma Maik Mohs wurde eröffnet und so ging man zum gemütlichen Teil über.

Nach dem Essen zeigte das Tanzstudio Hagenow einen kleinen Ausschnitt aus ihrem Programm. Musikalisch begleitet wurde der Abend durch Sixt Eleven Stefan Boldt.

Es war eine sehr gelungene Veranstaltung.

KG/RA

Bildquelle: Karsten Gröning