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Mein Comeback 2018

Mein Comeback 2018

Ja meine Lieben nun ist es fast genau 1 Jahr her, dass ich das letzte Mal auf der Judomatte    gestanden habe. Bei den Deutschen Meisterschaften in der Ü30 in Wiesbaden 2017. Dort konnte ich nur verletzungsbedingt einen 5. Platz erreichen. Ein großer Traum zerplatze, in meinem Alter einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu erleiden, ist kein Geschenk. Für mich war klar, kein Wettkampfmodus mehr. Wie es aber nun mal so ist, hat für mich oberste Priorität, meine gesamte Energie und Erfahrung im weiterführenden Training einzusetzen, ohne nur an mich zu denken. Für die Kinder, Jugendlichen und auch Erwachsenen Judoka ist es wichtig einen gesunden Trainer zu haben. Ja was soll ich sagen, gar nicht mehr kämpfen „Ich“, wie soll das gehen. Unsere Judoka werden durch Hartmut und mich hart aber fair im Judosport ausgebildet, dass wissen alle, auch die Eltern halten uns dort den Rücken frei. Wenn wir als Trainer unsere eigene Freizeit überwiegend auf der Matte verbringen, dann machen wir das aus Leidenschaft zum Judosport und wie schon mehrmals erwähnt, Judo ist eine Kampfsportart und kein Ponyhof.

So und nun am Wochenende war es soweit, auch ich fuhr nach Rostock zum ISEO Ostsee-Cup, als Trainer und auch als Wettkämpfer. Es wurde nach alten Regeln gekämpft, die wiederum alles erlaubten, wie z.B. Beingreifer im Stand. In der Ü30 bis 90 kg waren gleich 12 Starter mit mir gemeldet. In meinem ersten Kampf hatte ich gut zu tun. Ein 36-jähriger Neubrandenburger stand wie eine Deutsche Eiche im Vorgarten und wollte sich nicht fällen lassen. Pure Kraft die es zu überwinden galt. Eine Bestrafung (Shido) lockerte meinen Gegner und ich konnte eine Fußtechnik werfen, hierfür bekam ich einen Yuko. Im Bodenkampf ging es weiter. Rechter Arm, Angriff, Übergriff zum linken Arm und abgehebelt. Ippon und erster Kampf gewonnen. Hiernach war ich schon durch, aber es gibt ja den Reservehebel, umstellen und weiter geht`s. Im zweiten Kampf konnte ich in kurzer Zeit meinen Rostocker Gegner durch einen zögerlichen Angriff mit einer Kontertechnik bezwingen und ihn im Te-Garuma nach vorne auf Ippon werfen. Das Publikum war so laut, dass ich nicht einmal den Kampfrichter verstehen konnte. Dieses Judoklima ist einfach nur toll. Im Halbfinale konnte ich ebenfalls meinen Gegner in den ersten 30 Sekunden durch eine Rückwärtstechnik O-Sotogari auf Ippon bezwingen. Ein sofortiges Umsetzen vom Übergang Stand-Boden wurde mit einer Festhalte abgerundet. Im Finale wartete ein junger starker Gegner aus Polen auf mich alten Hasen. Auf geht´s, volle Konzentration und das Ding geht nach Hause. Angriff des Polen abgewehrt, runter zur Festhalte und Osakumi. Vorteil für den alten Mann. Im Stand ging es weiter, kurz mal hier ziehen und da ziehen und zack Kombination zum Te-Garuma und Konter auf Kosoto-Gake, was für ein Finale, voller Ippon das geht runter wie Öl. Riesen Beifall, mir kamen fast die Tränen. Härte zeigen Mirco, runter von der Matte hier wird nicht geheult. Alle kamen und gratulierten zum Erfolg, mehr davon was für ein schöner Tag. Eltern, Kinder, Publikum und auch Kampfrichter beklatschten mich. Krass.         Bei dieser Atmosphäre war ich nicht mehr alt, glaubt mir. Bei den Gesichtsausdrücken, selbst bei meiner Frau war ich ein Held. Mein Sohn holte auch schon einen 1. Platz am gleichen Kampftag und nun der Doppelerfolg. Danke für die Gratulationen, Drücker und Knutschis. Dieser Tag bleibt lange in Erinnerung für mich und ich hoffe auch für alle Zuschauer. In diesem Sinn, macht es besser und bleibt gesund.

Euer Mirco

ISEO – Ostsee- Cup

ISEO-Ostsee-Cup 2018

 

Geladen hat der JKC Rostock 2017 e.V.

Das ganze Wochenende war Wettkampf in Rostock. In der U9m konnte Collin P. sich einen super zweiten Platz erkämpfen, er unterlag nur einem spitzen Judoka vom Malchiner Judoverein. Keule so wird unser Collin genannt, hat gezeigt, dass ein Kämpferherz in ihm schlägt. Das nenne ich konsequente Umsetzung vom Mattentraining bis hin zum Wettkampftag. Auch Lara W. in der U11w hat sich bis auf´s Treppchen gekämpft, somit wurde  auch hier der Trainingsfleiß belohnt.  Lara hat sich konzentriert  und konnte ihr Können abrufen. Eine ständige Konkurrenz wurde durch Lara besiegt und so konnte Lara mit einem 3. Platz auf der Treppe stehen.  Emma hatte den Tag zwar einen guten Start ins Turnier, konnte aber ihre folgenden zwei Kämpfe nicht gewinnen. Am Ende konnte es leider nur Platz 3 für Emma werden. Für unsere drei Jüngsten Judoka ein schönes Ergebnis, alle drei stehen auf dem Siegerpodest egal wo. Glückwunsch von meiner Seite.

Maiko B., einer unserer erfolgreichsten Judoka, konnte seinen ersten Kampf klar für sich entscheiden. Im Zweiten Kampf musste Maiko spürbar merken, dass auch sein Gegner sich ständig weiterentwickelt und nicht schläft. Durch das nichtkonsequente Umsetzen seiner Techniken, konnte  sich sein Gegner darauf einstellen und Maiko daran hindern seine Technik zu werfen. Klar war, dass Maiko in der Hauptkampfzeit zurücklag, aber in der Entscheidungszeit (Golden Score) durch einen klaren Armhebel vorne lag, dennoch verlor er den Kampf. Eine klare Fehlentscheidung des  Kampfrichters. Im dritten Kampf war Maiko dann wieder voll kampfbereit und konnte auch hier wieder klar Punkten. Im Finale wurde dann durch eine Festhaltetechnik sein verlorener Kampf bestätigt und sein Gegner besiegt. 1. Platz für Maiko. Super!

Auch in der Ü30m hatten wir gleich vier Judoka am Start. Jan W., Trainer vom SV Sukow Sektion Judo, belegte in der GK -90kg den 5. Platz, Michael S. in der GK -100kg belegte den 3. Platz, Holger S. in der GK +100kg den 3.Platz und zu mir möchte ich in einem nächsten Bericht etwas schreiben. Für alle drei Männer heißt es, Teilnahme am Wettkampf, Erfahrungen sammeln und schon gar nicht verletzen. Ich freue mich immer wieder, wenn sich die alte Garde der Judoka  auf die Matte traut.

Am Sonntag überzeugte mit Leistung Noah G., er konnte alle seine Gegner klar besiegen und stand somit ganz oben auf der Treppe. Ein schöner Erfolg auch für Christopher B., mit drei Siegen und zwei verlorenen Kämpfen stand Christopher auf dem 3. Platz. Glückwunsch ihr zwei. Niklas konnte einen Kampf gewinnen, verlor aber auch zwei Kämpfe. Marvin und Henning konnten nur Erfahrungen sammeln. Hier heißt es für uns Trainer, Hartmut und mich, wir schleifen Euch bis zum nächsten Erfolg, wir machen Euch stark, darauf habt ihr unser Wort.

M.Bartke

Alba-Cup Boizenburg

Alba Cup Boizenburg

 

Am Wochenende ab nach Boizenburg, mit nur 4 Judoka erreichten wir ein spitzen Ergebnis.  Dreimal Gold einmal Silber und zwei  Beste Techniker. Raketenmäßig, dass macht einen  Judotrainer stolz auf seine Arbeit. Mit Alea, der Jüngsten, ging der Wettkampftag los. Zwei Kämpfe, zweimal auf Ippon gewonnen, Platz eins in der U9 w. Finn in der U13 m bis 31kg hatte gleich im ersten Kampf einen starken Gegner vor sich stehen, konnte hier leider nicht seine volle Leistung abrufen und verlor leider seinen ersten Kampf. Motiviert ging es in die nächsten Kämpfe, die Finn klar für sich entscheiden konnte. Auch hier ein klar verdienter 2. Platz für Finn. Emma in der U11 w hatte vier Kämpfe vor sich und konnte hier Ihr volles Potenzial in allen Kämpfen abrufen. Ein Mega Ergebnis für Emma mit Platz 1 auf der obersten Treppe und die Ehrung des Besten Techniker in der U11 w. Super.  Maiko konnte auch seine beiden Gegner vorzeitig mit gezielten Kombinationen vorwärts- rückwärts Techniken und perfektionierten Würfen beenden. Auch  Maiko wurde mit dem 1.Platz und dem Besten Techniker in der U13 m geehrt. Glückwunsch von meiner Seite. Kleines schönes Turnier, super Catering. Coachingregeln mal wieder dabei, aber mir egal, ich will meinen Sport lautstark unterstützen. Ab zum nächsten Wettkampf, ich will mehr und meine Judoka auch. Bis dann.

 

Euer M. B.

Die besten der Besten. Alea, Finn, Maiko und Emma

16. Int. Hanse Cup in Greifswald

  1. Int. Hanse Cup in Greifswald

 

Auch dieses Wochenende ging es zum Wettkampf, am Sonntag dem 15.04.2018 kämpften unsere Judoka in der U15 und U18. Ein Internationales Judoturnier mit 671 Judoka wurde ausgerichtet. Schweden, Dänemark, Polen und ich glaube so alles was im Norden Judo kann, war mit dabei. Für so ein Turnier lohnt sich auch die Anreise. Klasse Medaillen, super Preise und nettes Personal zur Durchführung des Wettkampftages, im Ganzen ein schönes Turnier. Eins ist immer noch nicht so toll: „Ich will coachen und zwar immer“. Mensch das ist mein Sport und ich kann und will nicht stillhalten.

Maiko wurde im ersten Kampf durch einen Armhebel besiegt, die weiteren drei Kämpfe konnte Maiko mit Techniken und Taktik seine Gegner vorzeitig besiegen und somit einen dritten Platz erkämpfen. Noah war an diesem Tag auf Erfolgskurs. Das erste Mal in der GK bis 43kg, mit einer der leichtesten seiner GK, war Noah sichtlich motiviert und voller Ehrgeiz, das zeigte er schon durch sein selbstbewusstes Auftreten auf der Judomatte. Im ersten Kampf dauerte es auch nicht lange, durch einen Fußwurf konnte er seinen Gegner vorzeitig bezwingen. Kampf zwei war schon das Halbfinale, voller Energie konnte Noah auch hier einen Hüftwurf ansetzten und so seinen Gegner besiegen. Im Finale wurde Noah überrascht und gab in den ersten 15 Sekunden eine Wertung ab, das sagte jedoch noch lange nichts aus. Noah schaltete auf vollen 100prozentigen Kampfmodus um und holte sich seine eigene kleine Wertung und Gleichstand. Ich selber stand völlig unter Strom am Mattenrand und fieberte mit allen angereisten Eltern, Geschwistern und weiteren Judoka dem Sieg entgegen. Lange Rede kurzer Ansatz zur nächsten Technik und fertig. Klarer Sieg. 1.Platz, man bin ich stolz auf meine Judoka, bei diesem Turnier hätte ich nicht damit gerechnet. Geil und Glückwunsch von meiner Seite. Auch die anderen drei Judoka wie Toni, Niklas und Christopher waren mit dabei, konnten aber nicht wirklich was bewirken. Auch hier wird weiter trainiert und auch am Kampfstiel und Ehrgeiz gearbeitet. Für uns alle ein schöner und erfolgreicher Tag. In diesem Sinne, macht es gut und besser.

 

Euer M. Bartke

Maiko und Noah

Trainingslager 2018

Riesengaudi und doch viel Sport

Ein Trainingslager und zwar das Fünfte in Folge ist zu Ende. Für Helfer, Trainer und Organisatoren war dieses eines der Besten Trainingslager. Nur durch gute Zusammenarbeit und Kommunikation kann sowas allgegenwärtig immer wieder stattfinden.

Im Vorfeld mussten Einladungen und Ausschreibungen erfolgen und dem sind auch gleich 4 Vereine aus MV nachgekommen. So konnte ich mich darüber freuen, dass Judoka vom PSV Schwerin, 1.SJC und PSV Rostock Interesse zeigten und sich für das Trainingslager anmeldeten. Ausrichter waren wir, der SFV Holthusen – Sektion Judo. Mit 30 Kindern und Jugendlichen konnten wir jeden Tag unseren Freizeitaktivitäten nachkommen. Morgenlauf, Mattentraining, Kraftkreis und Physischer Fitness Test waren mit die wichtigsten Trainingseinheiten. Selbst im theoretische Teil, waren Wettkampflisten ausfüllen und erstellen, Aufgaben der Freizeitgestaltung. Und doch war noch Zeit für Freizeit, man sollte es kaum glauben, Handys waren doch eher unwichtig geworden. Die Kinder spielten Tischtennis, Dart und sie unterhielten sich sogar. Alle Kinder haben sich super integriert, es gab keinen Stress untereinander. Das ist das Schöne an der Sportart Judo, alle sind gleich, keiner wird bevorzugt oder benachteiligt.

Mit 6 Autos und 30 Kindern ging es ab ins Wonnemar nach Wismar, es war ein klasse Tag und abends noch Party. Teamfähigkeit und Fingerspitzengefühl wurden hier Teil der Party. Klar gab es hier und da mal Heimweh aber das gehört einfach dazu. Die Kinder wissen wohl genau wo es am schönsten ist und das ist nun mal das zu Hause. Zum Ende des Trainingslagers waren alle Kinder sichtlich übermüdet und körperlich da angekommen wo man sie haben möchte. Muskelkater da wo man ihn gar nicht erwartet hätte. Es gab sogar noch Rückmeldungen von den Eltern, dass einige Kinder gerne noch länger gemacht hätten. Aber ich muss sagen, wir waren auch durch. Trotz alledem war ich mit allen Kindern zufrieden. In allen genannten Punkten muss ich feststellen, dass ich alles richtig gemacht habe. In diesem Sinn bis zum nächsten Mal.

Danke allen Helfern, der guten Küche durch Anke Waack und den Kindern, dass Ihr so lieb gewesen seid.

 

Euer Mirco

Nordost-Deutsche-Meisterschaften

So, am Sonntag sind wir mal wieder in die Judostadt Greifswald gefahren. Es wurden die Nordostdeutschen Meisterschaften in der U15 m/w ausgetragen.

Mit Noah G. und Maiko B. waren wir nur mit zwei Startern vor Ort. Das höchst dotierte Turnier in der U15, bei dem sich die Elite von Brandenburg, Berlin und Mecklenburg Vorpommern trifft. Maiko war in der U15 bis 37 Kg der jüngste Teilnehmer und der leichteste in seiner Altersklasse. Leider verlor er beide Kämpfe. Noah G. konnte seine beiden ersten Kämpfe für sich entscheiden. Im Halbfinale musste sich Noah dann leider geschlagen geben. Durch guten Zuspruch und Motivation der Eltern und des Trainers, aber auch durch seinen  Ehrgeiz und seinen Willen, jetzt geht es um Platz drei in dieser Meisterschaft, überzeugte Noah G. und kämpfte wie wir Ihn kennen und sehen wollten. Er besiegte seinen Gegner und konnte so den dritten Platz erkämpfen. Was ich nicht erwartet hätte, wurde war. Eine Medaille bei der NODEM geht nach Holthusen.

Ich bin der festen Meinung mit dieser Einstellung der Judoka und durch kontinuierliches, fleißiges und regelmäßiges Training, können wir Trainer auch erfolgreiche Judokas vorweisen. Nicht nur jetzt und hier sondern auch für die Zukunft im Judosport.

 

Trainer M. Bartke

Endlich wieder eine Internet Präsenz des SFV Holthusen

Nachdem über Nacht unsere Internetpräsenz der Sparten Fußball und Judo gesperrt waren, haben wir jetzt wieder eine neue. Gemeinsam können nun Aktuelle, Zukünftige und Vorhaben der Vergangenheit aller Sparten veröffentlicht werden.

Damit ist auch eine wichtiger Auftrag der letzten Mitgliedervollversammlungen erfüllt worden.
Also nutzt diese Möglichkeit und beteiligt Euch aktiv an der Gestaltung mit eigenen Beiträgen. Denkt aber daran dies sollte keine Seite der persönlichen Abrechnung werden. Persönliche Probleme gehören Auge in Auge geklärt.

 

Gruß
Karsten